Vertrauen · Kompetenz · Qualität · Erfolg

Due Diligence und Unternehmensbewertung

Der auch im deutschsprachigen Raum mittlerweile regelmäßig verwendete Begriff „Due Diligence“ bedeutet wörtlich übersetzt „angemessene oder erforderliche Sorgfalt“. Unter diesem Terminus wird die konzeptionelle Informationsbeschaffung bei Unternehmensakquisitionen verstanden, mit dem Ziel, bestehende Risiken im zu erwerbenden Unternehmen rechtzeitig zu erkennen und zu bewerten.

Hierfür werden üblicherweise standardisierte Checklisten eingesetzt, um mit ihrer Hilfe typischerweise bei Unternehmensakquisitionen auftretende Problembereiche systematisch abzufragen und die bestehenden Risiken zu beurteilen. Auf diese Weise wird die enorme Komplexität und das Risiko derartiger Transaktionen zunächst nach Risikobereichen differenziert, was im Ergebnis zu einer Komplexitätsreduktion führt.

Die Due Diligence umfasst in ihrer Grundstruktur eine Prüfung und Beurteilung des rechtlichen und des steuerlichen Rahmens, die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts, die Erfassung und Beurteilung von Umweltfragen sowie betriebswirtschaftliche Analysen z.B. des Marktes, der Produkte, des Wettbewerbs. Vor allem sind auch die Fragen der möglichen Integration des beabsichtigten Unternehmenskaufs in eine bestehende Unternehmens- bzw. Konzernstruktur im Detail zu analysieren und zu beurteilen.

Je mehr Sie als Erwerber von dem zu erwerbenden Unternehmen wissen, umso fundierter kann eine mögliche Kaufentscheidung getroffen werden. Durch den Verkäufer zu gewährende Garantien sind nur dann adäquat im Vertragswerk einzubauen, wenn die Vor- und Nachteile des Zielunternehmens Ihnen genau bekannt sind. Aufgrund bestehender Erfahrungen in der Durchführung einer Due Diligence bieten wir Ihnen bei Unternehmensakquisitionen jede von Ihnen erwünschte Unterstützung.

Unternehmensbewertungen gehören schon seit langer Zeit zum Aufgabengebiet des Wirtschaftsprüfers. Hier können wir Ihnen eine kompetente, zügige und professionelleDurchführung einer Unternehmensbewertung gewährleisten.

Insbesondere der Kauf oder Verkauf von Unternehmen oder Beteiligungen sowie das Ausscheiden von Gesellschaftern bzw. die Aufnahme neuer Gesellschafter stellen einen regelmäßigen Anlass für Unternehmensbewertungen dar. Darüber hinaus hat das Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) in seinem Stellungnahme zur Rechnungslegung (IDW RS HFA 10) die Anwendung der Grundsätze zur Unternehmensbewertung auch für die Bewertung von Beteiligungen und sonstigen Unternehmensanteilen für Zwecke des handelsrechtlichen Jahresabschlusses bestimmt.

Die in Deutschland gängigste und von uns am häufigsten gerade bei kleineren und mittelgroßen Unternehmen angewandte Methode der Unternehmensbewertung stellt die Ertragswertmethode dar. Sie orientiert sich an den zukünftigen finanziellen Überschüssen eines Unternehmens, die dem Anteilseigner zufließen. Insbesondere bei inhabergeführten Unternehmen sind weitere Besonderheiten zu berücksichtigen. Im internationalen Bereich werden i.d.R. diverse Varianten der Discounted-Cash-Flow-Methode (DCF) angewandt, die auch in Deutschland immer häufiger ihren Niederschlag finden.

Für bestimmte Branchen existieren allgemein anerkannte Umsatz- oder Gewinnmultiplikatoren, die zur überschlägigen Schätzung des Unternehmenswertes und zur Plausibilisierung der Ertragswert- bzw. der DCF-Methode herangezogen werden können.

Je nach Gegenstand der Auftragserteilung unterstützen wir Sie als Berater auf der Käufer- oder Verkäuferseite, um den ermittelten Unternehmenswert als Entscheidungs- und Argumentationswert zu nutzen, oder treten als neutraler Gutachter auf, der einen sogenannten objektivierten Unternehmenswert ermittelt. Bei Streitfällen können wir zudem die Rolle eines Schiedsgutachters übernehmen, der einen Interessenausgleich herbeiführen soll.

 

<< zurück zur letzten Seite